Risikolebensversicherung
Die Risikolebensversicherung ist die günstigste Form, die Familie finanziell abzusichern. Stirbt die versicherte Person während der Laufzeit, erhalten die Begünstigten die vereinbarte Summe. Erlebt sie das Vertragsende, wird nichts ausgezahlt – es gibt keinen Sparanteil, deshalb ist der Beitrag niedrig.
Für wen ist sie wichtig?
- Familien mit Kindern, besonders wenn ein Partner Haupt- oder Alleinverdiener ist
- Unverheiratete Paare (sie haben keinen Anspruch auf Witwen-/Witwerrente)
- Immobilienkäufer mit Kredit – viele Banken verlangen sie
- Geschäftspartner (z. B. zur Absicherung der Abfindung von Erben)
Worauf Sie achten sollten
- Versicherungssumme: Faustregel drei bis fünf Bruttojahreseinkommen, zuzüglich offener Kredite.
- Laufzeit: bis die Kinder finanziell selbstständig sind bzw. der Kredit getilgt ist.
- Konstante oder fallende Summe: Eine fallende Summe passt zu einem Annuitätendarlehen und ist günstiger.
- Nachversicherungsgarantie und vorgezogene Todesfallleistung bei schwerer Erkrankung.
Steuertipp „über Kreuz“: Schließt jeder Partner die Versicherung auf das Leben des anderen ab (Versicherungsnehmer und Beitragszahler ist der Begünstigte), fällt im Todesfall in der Regel keine Erbschaftsteuer auf die Versicherungssumme an. Das ist vor allem für unverheiratete Paare mit geringem Freibetrag relevant.